Reborns Lisas Puppenstube
Reborns                                                                      Lisas Puppenstube

Lakota woman (Kinder aus aller Welt) 

Lakota Woman entstand aus dem etwa 120 cm großen Bausatz Gabriella von Reva Schick. In diesen Bausatz bin ich wegen der schönen Züge geradezu verliebt. Der Bausatz ist ein schönes Mädchen, eine junge schöne Frau und keine Puppe. Die Züge sind ausgewogen und nicht puppenhaft und sie sind neutral. Aus diesem Bausatz kann man mit Geschick viele schöne Reborns gestalten.

Ich wollte eine junge Indianerin (nativ women) machen, bei der ich mich ohne Rücksicht auf Arbeitsszeit und ohne Rücksicht auf Kosten frei entfalten konnte. Ich wollte eine Rebornpuppe schaffen die alle meine eigenen Ansprüche erfüllt. Ich wollte keine übliche Indianerpuppe herstellen. Um es vorweg zu sagen an den Verkauf habe ich nicht gedacht. Diese Puppe kann man entweder behalten, verschenken oder an jemand verkaufen der diese ungewöhnliche Arbeit zu schätzen weiß. Angefangen hat es schon beim Färben mit LDC Spezialfarben, bis Lakota Woman die Farbe hatte die mir gefiel, dauerte es lange. Native people (Indianer) haben durchwegs schönes, üppiges Haar in dunkelbraunen bis schwarzen Tönen. Meine Puppe sollte nichts mit den  mit pechschwarzen, billig Perücken geschmückten Indianerinnen, aus leider lange üblichen Western, zu tun haben. Ich habe sehr lange in der Realität recherchiert. Ich roote anscheinend gerne bis ich Blasen an den Fingern habe. Ich brauchte ja die volle Länge der 50cm langen Echthaare. Das Haar hat Farbtöne von schwarz bis dunkelbraun, es wirkt sehr realistisch und schön und es ist hüftlang was für Lakota, egal ob Mann oder Frau, durchaus üblich ist. Lakota Woman war noch nicht fertig, da arbeitete ich schon an ihrer Kleidung. In diesem Fall kam nur echtes Leder in Frage. Ich kaufte sämisch gegerbtes Hirschleder in einem Spezialjob. Im selben Laden besorgte ich aus alten Beständen, in alten traditonellen Farben, Glasperlen. Das helle Blau das dominiert, heißt tatsächlich Siouxblau (ein gängiger Name für den Stamm der Lakota). Bei der Bekleidung musste ich wieder sehr viel recherchieren. Selbstverständlich ist alles handgenäht und handgestickt. Diese Arbeit hat Wochen in Anspruch genommen. Die Einzelteile der Mokkaseins habe ich gekauft und ebenfalls selbst bestickt und genäht. Mich wundert es jetzt nicht mehr, dass Frauenkleider dieser Art zwischen 4000 und 6000 Euro kosten. Die Halskette ist ebenfalls selbst gemacht und Lakota Woman bekommt noch eine Tasche. Erwähnen möchte ich, dass alle Naturprodukte, Leder, Pelze, Häute, Federn, Muscheln...echt sind, aus der Natur kommen. Aus gutem Grund mag das nicht jeder, deshalb weise ich extra darauf hin. Lakota Woman bleibt auch nicht alleine. Ihre Familie ist schon in Arbeit. Eine Puppe die wahrscheinlich schon museumsqualität hat, ist nur etwas für Liebhaber, über den Preis habe ich noch nicht einmal nachgedacht.

 

Wenn sie mehr über Lakota wissen wollen und mehr Bilder sehen, gehen sie auf Kinder aus aller Welt - Lakota woman

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© Elisabeth Leitner